Ortsteil Trippach   |   Geschichte

Die Geschichte des Ortsteils Trippach Am frühesten findet man die Ortschaft im Salbuch der Herrschaft Parkstein von 1440 erwähnt, wo es heißt: "Jörg Zenger hat bei 400 morgen Holzwachs im Tripach und ist ein öd, die vor Zeiten besetzt gewesen, zu lehen von der Herrschaft, das hat Ulrich Dreßwitzer empfangen an Ertag (Dienstag) nach Corporis Christi anno 1441 zu Steinfels von Herzog Johann. Die vorgenannt Öd Tripach zinst jehrlich, gen den Barkstein 5 Mäßl Honig".
1441 erhielt Ulrich Dreßwitzer von seinem Schwiegervater Georg Zenger dieses verwaldete ehemalige Dorf als pfälzisches Lehen verliehen.
Der Gutsbesitz wurde nach der Lehensübergabe im Jahre 1618 an Peter zu Sazenhofen zu Rothenstadt als ein Gutsbesitz ausgebaut.
1661 wird vom Sulzbachischen Lehensgut Trüppach, zwischen Mantel und Mallersricht im Holz gelegen berichtet, welches öde, unbewohnt und mit Holz bewachsen jedoch ein Wohnhäusl und Stadl besteht.
1799 verstarb der letzte eigentliche Lehensträger auf Trippach, Georg Ferdinand v. Schwab. Sein Sohn Joseph Carl v.Schwab war noch 1810 als Erbe im Besitz des Lehensgutes, auf dem er sich jedoch nicht länger halten konnte.

 



Im März 1810 wird dann Joseph Carl v. Schwab als "unwissend wohin weggereist" gemeldet, er blieb von da an verschollen.
Das Gut wurde daraufhin auf Anordnung des General-Kommissariats des Naabkreises in Amberg einstweilen verpachtet und zwar die Felder und Gründe an "einzelne herumliegende Private", die Ökonomiegebäude an den Gutslohnbauern Ernst Franz, wobei das herrschaftliche meistens baufällige Wohnhaus (Schloss) der Schwab`schen Familie zum weiteren Bewohnen überlassen blieb.
1821 wird die Aufhebung des bisherigen Lehensverbandes urkundlich erwähnt.
Es begann die Zertrümmerung des Gutes.
Das Gut Trippach mit einem vordem befindlichen Grundbesitz von 434 Tagwerk wurde in einem Zeitraum von rund 18 Jahren (1822 bis 1840) völlig aufgeteilt.
Das ehemalige zweistöckige Schlossgebäude brannte am 25.April 1866 nieder und wurde nur noch einstöckig wiederhergestellt. Es diente in der Mitte abgeteilt zwei kleineren Landwirten als Behausung.

 



Die Ortschaft Trippach wurde durch die Gebietsreform 1972 von der Gemeinde Mallersricht nach Weiherhammer eingegliedert.

 © Gemeinde Weiherhammer

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Aktuelle Einwohnerzahl:  178

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