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Der Ursprung von Dürnast geht sicher nicht auf einen
dünnen Ast zurück, sondern auf ein sog. "Pachstall" an
der Eisenstraße in der Nähe von Kaltenbrunn. Auf dieser
Eisenstraße wurde früher das Eisenerz von Auerbach her
angefahren und das fertige Roheisen von den Hammern
abgeführt.
Da den Fuhrleuten Schutz auf dieser Straße gewährt
wurde, nannte man sie um 1416 auch Geleitstraße. An
dieser Straße auf dem Losberg am Röthenbach befand sich
eine Raststelle für vorbeiziehende Fuhrleute, eine
namenlose Stelle am Bach, ein "Pachstall".
Zum Gericht von Kaltenbrunn gehörte im Jahre 1416 eine
Mühle, die Hüttenmühle, auch Lindenmühle bezeichnet. Sie
lag am Röthenbach. Bei dem Bruch des Röthelweiherdammes
etwa um das Jahr 1500 wurde die Mühle von den Fluten
weggerissen und an der Stelle des ehemaligen Pachstalls
neu aufgebaut. Sie nannte man nun "Neue Mühle".

Im Steuerbuch von 1588 erscheint die Neumühle mit ihrem
Bestandsmüller Georg Pramb, die dann im Dreißigjährigen
Krieg zerschlagen und verwüstet wurde.
1759 wird von 9 männlichen Einwohnern auf der Neumühle
berichtet.
1792 erscheinen die Namen Neumühle und Dürnast.
1817 bestand in Dürnast eine Ziegelhütte mit 5 bis 6
Beschäftigten im Sommer und im Herbst. Der Weiler
Dürnast mit der Einöde Neumühle, die durch den Neumühler
Weiher von Dürnast getrennt wird, hatte 9 Wohngebäude
mit 73 Einwohnern. Nach 1945 entstanden entlang der
Dorfstraße Siedlungshäuser, deren Bewohner ihren
Arbeitsplatz hauptsächlich in der Forstwirtschaft und im
benachbarten Truppenübungsplatz hatten.

Gemeinsam mit dem Markt Kaltenbrunn wurde Dürnast im
Zuge der Gemeindegebietsreform 1972 nach Weiherhammer
eingegliedert. |