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Die durch die beengte Bahnüberfahrt und bei
geschlossenen Schranken auftretenden Probleme am best.
Bahnübergang sind hinlänglich bekannt. Diese können nur
durch eine höhenfreie Bahnquerung (Auflassung des
Bahnüberganges am Bahnhof Weiherhammer) und einen
Weiterbau der Umgehungsstraße Richtung Westen an
Weiherhammer vorbei bis zur St 2166 gelöst werden.
Im Jahr 2002 hat die Gemeinde Weiherhammer das Büro
ZWICK-Ingenieure GmbH, Weiden mit den Planungsleistungen
beauftragt.
Seit dieser Zeit haben eine Vielzahl von Besprechungen
und Verhandlungen mit der Bahn, dem Staatlichen Bauamt
Amberg-Sulzbach, dem Wasserwirtschaftsamt, den
Naturschutzbehörden und betroffenen
Grundstückseigentümern usw. stattgefunden.
Dabei waren neben den örtlichen Zwangspunkten der
Bebauung, die Bahnanlagen, die Hochwasserproblematik,
die betroffenen FFH-Flächen, straßenverkehrstechnische
und bahntechnische Vorgaben zu berücksichtigen.
Letztendlich führten alle diese Kriterien und
Zwangspunkte zu der nun vom Gemeinderat Weiherhammer in
der Sitzung am 14.01.2008 beschlossenen Lösung.
Die Planung sieht vor die neu zu bauende Straße etwa an
gleicher Stelle wie sie jetzt besteht zu errichten.
Für die Fußgänger und Radfahrer wird an der Bahnhofseite
ein 3 m breiter Weg gebaut. Da die Mindestdurchgangshöhe
für diesen Weg bei 2,50 m liegt, kann dieser Weg höher
als die Fahrbahn geführt werden, vergleichbar mit der
Situation in der Frauenrichter Straße in Weiden.
Der hohe Grundwasserstand in der Nähe des Röthenbaches
erfordert es, große Teile der Straße und des Weges in
einem wasserundurchlässigen Trog aus Stahlbeton zu
führen.
Die Bahnhofstraße wird mit einem abgeschwenkten Bogen
wieder an die neue Trasse angebunden. Geringfügig
verschoben wird die Einmündung der Straße zur OWV-Hütte.
Für die Fußgänger (aus dem Hauptstraßenbereich) vom und
zum Bahnhof und auch für die innerörtliche
Fußwegverbindung wird vom Ortszentrum aus kommend ab der
Brücke über den Röthenbach etwas rechts von der Fahrbahn
abgerückt, ein separater Weg bis zum Bahnbereich und
dann mit Hilfe einer gesonderten Brücke über die neue
Fahrbahn bis zum Bahnhof geführt.
Während der gesamten Bauzeit, die etwa eineinhalb Jahre
dauern wird, muss sämtlicher Verkehr im Neubaubereich
gesperrt werden. Auch für Fußgänger ist in dieser Zeit
kein überqueren der Gleisanlagen möglich.
Die Umleitung des Fahrverkehrs erfolgt über die
Hüttenwerkstraße. Der Fußgängerverkehr von der
Hauptstraße Richtung Bahnhof usw. wird auch während der
Bauphase möglich sein. Für Fußgänger wird eine
Möglichkeit geschaffen die südlich der Bahnlinie
gelegenen Waldbereiche und auch die OWV-Hütte ohne große
Umwege zu erreichen. Es wird dazu ein Weg geschaffen,
der am gesicherten Bahnübergang in der Röthenbachstraße
beim Anwesen Ziegler beginnt, entlang des Grundstückes
Ziegler führt, den Röthenbach quert und dann durch die
Talaue und über einen bestehenden Weg bis zu dem
Parkplatz an der Straße Richtung Hannersgrün verläuft.
Die Forstbehörden haben zugestimmt die Sperrung des
Forstweges von der Flachglasstraße aus Richtung
OWV-Hütte während der Bauphase aufzuheben.
Nach dem Beschluss vom 14.01.2008 des Gemeinderates
Weiherhammer werden nun die Unterlagen zum
Planfeststellungsverfahren eingereicht. Bei günstigem
Verlauf des Verfahrens wäre ein Baubeginn im Frühjahr
2009 denkbar. Die Gesamtkosten der Maßnahme werden sich
nach ersten Schätzungen auf mehr als 4 Millionen Euro
belaufen. Diese Kosten teilen sich zu gleichen Teilen
die Bundesrepublik Deutschland, die Deutsche Bahn AG und
die Gemeinde Weiherhammer. |